ernen Sie unser Team etwas genauer kennen ...
hier bekommen Sie einen Einblick in unsere Praxis ...
unsere Leistungen für Sie ...
medizinische Neuigkeiten schnell erklärt ...
eine kleine Linksammlung rund ums Thema Zähne ...
etwas zum schmunzeln ...
so finden Sie uns ...
Sie haben Fragen oder Anregungen ...
ersparen Sie sich Zeit und füllen den Bogen zuhause aus ...
Sie haben Schmerzen und brauchen Hilfe ...
häufig gestellte Fragen ...
aktuelle News rund ums Thema Gesundheit und Zähne ...

 

Heilpraktiker Deubel Heilpraktikerin Beck-Mann im Raum Leichlingen Ganzheitliche Medizin Alexander Kuhlen Kinesiologie

Medizin

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen interessante Neuigkeiten der Medizin näher bringen.

Tabak, ein Thema für die zahnärztliche Praxis
Tabakkonsum fördert Krebs
Tabak, Risikofaktor für Zahnfleisch und Implantationserfolge
Rauchen gefährdet die parodontale Gesundheit!
In Zukunft kein Bohrer und keine Plomben mehr?
Mundgeruch am Morgen
Bald kein Karies mehr
Zungen- und Lippenschmuck ruinieren die Gingiva
 
Tabak - ein Thema für die zahnärztliche Praxis
nach oben
Die Tabakpflanze Nicotiana tabacum und Nicotiana rustica stammt wohl aus Brasilien oder Mexico. Die Kultivierung des Tabaks begann vor mindestens 7.000 Jahren. Archäologische Funde aus Mexiko und Peru zeigen, daß bereits 3.500 vor Christus Tabak ein Gebrauchsartikel war, der vor allem zur Unterdrückung des Hungergefühls gekaut wurde.

Der Franzose Jean Nicot baute den Tabak in Europa an und führte ihn am Hof von Paris ein, wo Katharina von Medici und ihr Sohn, König Karl der IX. ihn zur Behandlung von Migräne einsetzten. Tabak wird geraucht, gekaut oder geschnupft.

Weltweit ergeben sich dafür unterschiedlichste Formen des Tabakgenusses. Das Kauen des Tabaks ist heute in Europa, vor allem in Schweden und Dänemark, wie auch in den Vereinigten Staaten in Gebrauch. Schnupftabak dagegen ist in Deutschland vor allem im süddeutschen Raum noch in Gebrauch.

Die höchste Zahl tabakbedingter Todesfälle in Deutschland wurde 1975 auf 1.110 Männer geschätzt. Heute werden 90.000 Todesfälle bei Männern (22 % aller Todesfälle bei Männern) dem Tabak zugeschrieben. Tabakassoziierte Todesfälle steigen bei Frauen an und betragen derzeit 20.000 Todesfälle pro Jahr - doppelt soviel wie vor zehn Jahren. Die in einer 1995 erstellten Studie erhaltenen Ergebnisse belegen eine zunehmend berufliche und soziale Differenzierung des Rauchens. Diese deutlichen Diskrepanzen zeigen eindeutig, wo zukünftige Präventionsmaßnahmen einzugreifen haben.

Tabakkonsum fördert Krebs
nach oben

Von allen Krebsen des Körpers finden sich zwei bis drei Prozent in der Mundhöhle. Die meisten dieser Krebse sind Plattenepithelkarzinome, die von der Mundschleimhaut ausgehen. Das Mundhöhlenkarzinom betrifft vorwiegend Menschen im mittleren Lebensalter und ist häufiger bei Männern als bei Frauen.

Die Bevorzugung des männlichen Geschlechts, sowie die geographischen Unterschiede können durch verschiedene Lebensführungen erklärt werden, wobei der Gebrauch von Tabak und Alkohol sowie eine unbalancierte Ernährung hinsichtlich der Aufnahme von Früchten und Gemüsen von Bedeutung sind.

Tabakrauch hat einen direkten karzinogenen Effekt auf die Epithelzellen der Mundschleimhaut. Das Mundhöhlenkarzinomrisiko des Rauchers mit starkem Alkoholkonsum ist sechs- bis fünfzehnmal größer als die des Nichtrauchers und Nichttrinkers. Der Alkohol erhöht die Permeabilität der Mundschleimhaut wodurch der karzinogene Effekt der Tabakprodukte erhöht wird. Mangelnde Mundhygiene und prothesenbedingte Ulzerationen werden auch als Risikofaktor angesehen.

Von allen potentiell malignen Veränderungen der Mundschleimhaut ist die sogenannte Leukoplakie am häufigsten. Sie tritt beim Raucher sechsmal häufiger als beim Nichtraucher auf. Reduktion oder Aufgabe des Tabak-Habits führt zur Regression oder zum Verschwinden der oralen Leukoplakie. Im Zuge der Tabakprävention soll untersucht werden, wie das Wissen der Zahnärzteschaft zum Thema "Tabak und Mundgesundheit" ist.

Darüber hinaus soll die Einstellung erfragt werden, inwieweit der zahnärztliche Berufsstand beziehungsweise das zahnärztliche Team in seiner Gesamtheit bereit wäre, in der Raucherberatung des Patienten tätig zu werden.

Tabak - Risikofaktor für Zahnfleisch und Implantationserfolge
nach oben

Neue Erkenntnisse haben zu einem besseren Verständnis über die Ätiologie und Pathogenese marginaler Parodontitiden geführt. So ist die Kolonisation mit pathogenen Keimen zwar die Voraussetzung für die Entstehung einer Parodontitis, jedoch hierfür nicht alleine ausreichend. Als wichtige Faktoren sind Tabakrauch und psychischer Streß in den letzten Jahren identifiziert.

Nach den Ergebnissen klinischer Untersuchungen sind Raucher häufiger an einer marginalen Parodontitis erkrankt als Nichtraucher. Dabei steigt das Ausmaß der Erkrankung mit der Menge des Tabakkonsums.

Für das erhöhte Aufkommen marginaler Parodontitis ist im wesentlichen eine durch die toxische Wirkung des Tabakrauchs verringerte Immunabwehr verantwortlich.
Durch die Inhaltsstoffe von Tabakrauch wie Nikotin, Nitrosamine, polyzyklische Kohlenwasserstoffe, Zyanide, Schwermetalle und Kohlenmonoxid wird die Effektivität der Infektabwehr auf humoraler und zellulärer Ebene stark beeinträchtigt und die Ansiedlung pathogener Bakterien begünstigt.

Die pathologische Wirkung des Tabakrauchs ist auch bei periimplantärem Gewebe zu erkennen. Durch Wund- und Einheilungsstörungen bedingt treten bei Rauchern häufiger Mißerfolge auf. Treffen Rauchen und schlechte Mundhygiene zusammen, kann nach zehn Jahren ein dreifach höherer Knochenverlust als bei Nichtrauchern auftreten. Der sich anbahnende implantologische Mißerfolg sollte durch eine regelmäßige Untersuchung bereits in der Frühphase erkannt werden.

Bei Rauchern müssen im allgemeinen schlechtere Ergebnisse erwartet werden. Interessanterweise entsteht durch die Störungen der Immunabwehr und die sich daraus ergebenden geringeren Entzündungszeichen wie Rötung und Blutung auf Sondierung oft ein falsch positiver Eindruck. Eine klinisch gesund aussehende Gingiva muß gerade bei Rauchern nicht unbedingt gesunde parodontale Verhältnisse widerspiegeln.

Fazit

 

Rauchen führt durch Reduktion der Immunabwehr zu einem erhöhten Risiko an marginaler Parodontitis zu erkranken!

Bei der Behandlung der marginalen Parodontitis rauchender Patienten muß mit erhöhten Mißerfolgsraten und vermehrten Komplikationen gerechnet werden!
Als ingrativer Therapiebestandteil sollte eine Raucherentwöhnung angeboten und durchgeführt werden.

Rauchen gefährdet die parodontale Gesundheit
nach oben

Rauchen hat einen negativen Einfluss auf die parodontale Gesundheit und stellt ein vermeidbares Risiko hinsichtlich parodontaler Erkrankungen dar!

Bei Patienten mit mangelhafter Mundpflege waren die parodontalen Auswirkungen noch stärker als bei hygienebewussten Patienten, wie Dr. J Bergström (Journal Clin. Periodontology 27/01) feststellte. Insgesamt ergab die Untersuchung bei den Rauchern eine geringere parodontale Gesundheit als bei den Nichtrauchern.
So wiesen die Ersteren signifikant mehr erkrankte Stellen und eine signifikant größerer Reduktion der parodontale Knochenhöhe auf als die Letzteren.

Die Personen, die das Rauchen vor zwölf Jahren aufgaben, zeigten bessere parodontale Verhältnisse, als die noch Rauchenden, jedoch schlechter als die Nichtraucher.
Der Verzicht auf das Rauchen scheint sich somit positiv auf die parodontale Gesundheit auszuwirken und die durch das frühere Rauchen bedingten Destruktionen zu mildern.

Die schädliche Wirkung des Tabakkonsums auf das Parodontium ist Dosis abhängig!

Starkes Rauchen war stets verbunden mit schwereren Befunden als leichtes Rauchen. Die Raucher mit einem Tageskonsum von zehn Zigaretten wiesen z. B. mehr erkrankte Stellen auf als diejenigen, die weniger als zehn Zigaretten konsumierten.

(aus DZW 43/01)

In Zukunft kein Bohrer und keine Plomben mehr
nach oben

Die Vorstellung im Zahnarztstuhl zu sitzen und nicht mehr das ganze Arsenal an Bohrern und anderen Geräten zu blicken wirkt nicht nur aus Patientensicht nahezu utopisch. Wie wahrscheinlich ist es, das der Zahnarzt eines Tages tatsächlich Löcher und Erkrankungen nicht mehr mit Plomben und Bohrer löst, sondern mit der körpereigenen DNA des Patienten?

Laut Dr. Harold C. Slavkin, Dekan der Universität der Südkalifornischen Schule der Zahnmedizin, liegt diese Zukunft näher als mancher für möglich hält.

Demnach wird sich die Zahnmedizin schon bald aus der Abhängigkeit von mechanischen und chirurgischen Mitteln lösen und sich zu einer Zahnmedizin hin entwickeln, die Krankheiten durch so genannte "Bio" Lösung auf einer molekularen Ebene löst.

Beispielsweise werden Zahnärzte in Zukunft in der Lage sein, Löcher nicht mehr einfach zu füllen, sondern die Bakterien, die den Zahnverfall im Patienten auslösen auf eine Art und Weise zu modifizieren, dass es zu keinem Zahnverfall mehr kommen kann.

Eine einfache Speichelprobe aus dem Mund liefert genug DNA um in Zukunft individuell zugeschnittene Zahnbehandlungen zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit der humanen Genforschung,der Informationstechnologie und der Biotechnologie werden die Behandlungen im Bereich der Zahnmedizin bestimmen.

(aus American Dental Association (ADA))

Mundgeruch am Morgen
nach oben

In den USA befürchten zirka 30 Prozent der Bevölkerung einen schlechten Atem zu haben!

Sowohl der nur vorübergehend auftretende schlechte Atem nach nächtlicher Bettruhe, als auch der klinische anhaltende Mundgeruch sind durch das Vorhandensein von schwefelhaltige Gasen gekennzeichnet, die beim Zerfall von Bakterien der Mundflora entstehen.

Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass sowohl alleiniges Zähneputzen als auch die Einnahme eines Produktes gegen schlechten Atem kaum eine Auswirkung auf die Konzentration der schwefelhaltigen Gase hatte.

Das Bürsten der Zunge und die Nahrungsaufnahme führten zu einer leichten Abnahme der Konzentration der Gase.
Nur das Spülen mit H2O2 (3%, Wasserstoffperoxid) reduzierte die Konzentration schwefelhaltiger Gase deutlich über einen Zeitraum von sieben Stunden.

Die Autoren führen dieses signifikante Ergebnis auf die bakterizide und oxidative Wirkung des Wasserstoffperoxid zurück. Da Mundspülungen den Magen-Darm-Trakt nicht erreichen können deutet darauf hin, dass schlechter Atem zum größten Teil von der Zusammensetzung der Mundflora abhängig ist.
Die Einnahmen diverse Tabletten zur Hemmung der Gasbildung im Magen-Darm-Trakt sei folglich keine adäquate Therapie zur Behandlung von Mundgeruch.

(zm 91, Nr. 21, Dens Res 2000;78)

Bald kein Karies mehr
nach oben

Amerikanische und britische Wissenschaftler haben zwei Impfstoffe entwickelt, die laut New Sientist in sechs bis acht Jahren auf den Markt kommen sollen.

Die Impfstoffe greifen das Bakterium Streptococcus mutans an, die Hauptursache für Karies.
Zusätzlich spielt S. mutans eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Zahnbelag. Das US-Team arbeitet an einem Impfstoff für Kinder zwischen 18 Monaten und drei Jahren, weil dieses Alter für eine Immunisierung am besten geeignet ist.

Werden die Kleinkinder von dem Bakterium befreit, bevor es sich gänzlich im Mund ausgebreitet hat, könnte die Impfung einen lebenslangen Schutz bieten. Dieser Impfstoff greift S. mutans nicht direkt an, sondern zielt auf ein Enzym ab, dass für die Entstehung von Zahnbelag verantwortlich ist.

Ohne diese Verankerung können die Bakterien beim Zähneputzen leicht entfernt werden. Erwachsene, die eine orale Version des Impfstoffes einnahmen, entwickelten Antikörper gegen das Bakterium. Das britische Team entwickelt ein Impfstoff, der aus geeigneten Antikörpern besteht, die die Streptokokken direkt angreifen.

Da dieser Impfstoff keine Immunreaktionen auslöst, könnte ein Langzeitschutz vorerst nicht gegeben sein und daher eine wiederholte Verabreichung notwendig werden.

Der Vorteil dieses passiven Ansatzes liegt in der Verhinderung unerwünschter Immunreaktionen.

(aus DZW 15/02)

Zungen- und Lippenschmuck ruinieren die Gingiva
nach oben

Piercing in der Zunge oder Unterlippe kann zu Zungenschwellungen, Zahnschäden und Gingiva-Rezession führen, wie Untersuchungen von Dr. Pierre-Jean Loup und Dr. Andrea Mombelli von den zahnmedizinischen Kliniken der Universität Genf zeigen.

So hatte ein Patient eine 3,5 Zentimeter lange Metallhantel in einer durchbohrten Zunge stecken. Die untere Kugel mit einem Durchmesser von einem Zentimeter drückte in Ruhestellung der Zunge auf das Weichteilgewebe an den unteren, vorderen Schneidezähnen.

Dort kam es zu einer starken Gingiva-Rezession von drei bis sechs Millimetern Tiefe, sodass eine Parodontalsonde bis auf den Bereich des Mundbodens vordringen konnte, berichten die Zahnärzte in der Zahnmedizin.

Fünf Monate nachdem der Patient das Objekt entfernt hatte, waren die Läsionen noch immer vorhanden. Bei einem anderen einem zwei Zentimeter langen Metallstück in der Mittellinie der Zunge waren die Schneidezahnkanten deutlich beschädigt. Der Patient gab an, er spiele mit dem Piercing, indem er es zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen hin- und herschiebe.
Ein Rückgang des Zahnfleischs wurde auch bei mehreren Patienten nachgewiesen, die sich die Unterlippe mit einem Metallstift piercen ließen. Die Läsionen traten dort auf, wo das Metall auf das Zahnfleisch traf.

Außer Langzeitfolgen wie Gingiva-Rezession und Gingivitis kann es nach Angaben von Loup und Mombelli bereits beim Setzen des Piercings zu gravierenden Komplikationen kommen, vor allem, wenn die Zunge durchbohrt wird.
So seien auch Patienten beobachtet worden, bei denen die Zunge so stark anschwoll, dass sie die Luft- und Atemwege blockierte.

Der Gesundheitsurlaub für Ihre Zähne CrossMedia Werbeservice  ::: Ihr All-In-One Werbepartner
Team | Praxis | Labor | Leistungen | Medizin | Ganzheitliche Medizin | Links | Humor | Anfahrt | Kontakt | Anmeldeformular | Notdienst | FAQ´s | News | Impressum | Haftungsausschluß
letzte Aktualisierung am 28.07.2017 durch CrossMedia Werbeservice