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News

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen interessante Neuigkeiten der Wissenschaft und Medizintechnik näher bringen.

  News Dr. Bläser Viel Wurst: Drastisch erhöhtes Sterberisiko mehr ...
  News Dr. Bläser Deutsche putzen ihre Zähne falsch mehr ...
  News Dr. Bläser Rauchen fördert die Entstehung von Rheumatoider Arthritis  mehr ...
  News Dr. Bläser Homocystein ist ähnlicher Risikofaktor wie Rauchen  mehr ...
  News Dr. Bläser Kaugummi kann Schuld sein mehr ...
  News Dr. Bläser Ultraschall sagt Erfolg von Zahnimplantaten voraus mehr ...
  News Dr. Bläser Karies durch Süßes aus Nuckelflasche mehr ...
  News Dr. Bläser Handy als Ursache von Hand- und Gesicht-Ekzem mehr ...
  News Dr. Bläser Vitamine und ihr Einfluss auf die Entstehung von Mundhöhlenkrebs mehr ...
  News Dr. Bläser Zahnschäden durch Piercings mehr ...
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News Dr. Bläser

Quecksilber kann zur Alzheimer-Erkrankung führen

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  News Dr. Bläser

Kügelchen gegen empfindliche Zähne

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  News Dr. Bläser

Eltern müssen Kinderzähne nachputzen

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  News Dr. Bläser

Neue Kariesbehandlung

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13 Tipps für gesunde Zähne

13 Tipps um Ihre Zähne verblüffend einfach Gesund zu halten

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Viel Wurst: Drastisch erhöhtes Sterberisiko
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Aufschnitt, Salami, Schmierwurst, Leberwurst – des Deutschen liebster Brotbelag.
Und leider ein nicht ganz ungefährlicher dazu. Denn das tierische Fett aus der Wurst ist schädlich für unseren Körper. Aber wie viel Wurst können und dürfen Sie pro Tag zu sich nehmen? Auf diese Frage haben Forscher der Universität Zürich nun eine Antwort gegeben. Sie werteten dazu Daten von über 450.000 Europäern aus.

Die Forscher haben herausgefunden, dass die gesundheitlichen Folgen bei einem Wurstkonsum von über 40 Gramm pro Tag das Sterberisiko verdoppeln – verglichen mit Menschen, die nur 20 Gramm Wurst täglich zu sich nehmen. Je weitere 50 Gramm, die pro Tag verzehrt werden, steigt das Risiko für einen früheren Tod um 18 Prozent.

Die Wissenschaftler empfehlen daher, nicht mehr als 40 Gramm Wurstwaren pro Tag zu sich zu nehmen. (Quelle: Dr. Spitzbart´s Gesundheits-Praxis, April 2013)

Deutsche putzen ihre Zähne falsch
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Zähne putzen

Erwachsene putzen sich die Zähne auf dem Niveau von Grundschulkindern.
Zu einem strahlenden Lächeln gehören schöne Zähne - und dazu das tägliche Zähneputzen. Im Auftrag des Kölner Versicherungsunternehmens Axa und gemeinsam mit der Universität Witten/Herdecke hat das Marktforschungsunternehmen Forsa im März/April 2012 eine repräsentative Online Befragung unter 1.025 Personen zwischen 14 und 69 Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Deutschen durch mangelndes Know-how beim Zähneputzen unfreiwillig "Mut zur Lücke" zeigen.

Selbst wenn die Mehrheit der Deutschen mindestens zweimal täglich zur Zahnbürste greift, reinigt sich ein Großteil die Zähne schlichtweg falsch. Die Folgen können mitunter eine kostspielige Behandlung beim Zahnarzt nach sich ziehen. Siebenundfünfzig Prozent der Befragten putzen ihre Zähne in kreisenden Bewegungen, was laut Prof. Dr. Stefan Zimmer, die falsche Technik ist: "Eine kreisende Bewegung der Zahnbürste kann das Zahnfleisch verletzen sowie Zahnbelag und Bakterien unter den Zahnfleischrand schieben, wo Entzündungen entstehen können.
Die richtige Technik besteht in fegenden und rüttelnden Bewegungen, die das Zahnfleisch schonen und bakteriellen Zahnbelag optimal entfernen. "Weniger als ein Drittel der Befragten reinigt sich die Zähne demnach richtig. "Die meisten putzen ihre Zähne noch wie in jungen Jahren durch die Eltern oder im Kindergarten gelernt", weiß Zimmer. "Für Kinder bis zum Grundschulalter sind kreisende Bewegungen durchaus die richtige, weil einfache Technik. Auch wer die richtige Zahnputztechnik beherrscht, sollte sich während des Zähneputzens konzentrieren. Währen sich die Befragten, die älter als 50 Jahre sind (78Prozent), beim Zähneputzen mehrheitlich nur auf diese Tätigkeit konzentrieren, lenken sich besonders die 14-bis 29-Jährigen häufig ab.
Die Dauer des Putzens ist im Bundesdurchschnitt zu gering. Lediglich 40 Prozent aller Befragten nehmen sich für das Putzen ihrer Zähne drei Minuten oder länger Zeit. Darüber hinaus nutzt auch nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (59Prozent) Hilfsmittel wie Zahnseide oder Interdentalbürsten für ihre Zahnpflege. Die saubersten Ergebnisse erzielt eine professionelle Zahnreinigung. Die Vernachlässigung der Zähne aus Kostengründen hält Dr. Zimmer jedoch für sehr bedenklich: "Nicht nur die Zahngesundheit steht auf dem Spiel. Füllungen, Kronen und Zahnersatz sowie umfangreiche Eingriffe wie Wurzelbehandlungen sind meist teurer als die Vorsorge selbst."
Erst ab dem neunten Lebensjahr sollten Kinder alleine putzen!
Auch bei der Mundhygiene von Kindern gibt es Verbesserungsbedarf. So ist jedes zweite Kind zwischen sechs und acht Jahren laut Studie für die eigene Zahnpflege schon selbst verantwortlich. Zimmer rät jedoch grundsätzlich: "Eltern sollten bis zum neunten Geburtstag das Kindes die Zähne nachputzen.  Besonders die gründliche Pflege am Zahnfleischrand kann in diesem Alter schlichtweg noch nicht geleistet werden."
"Eltern sollten ihre Kinder am besten möglichst frühzeitig zum Zahnarzt mitnehmen. Denn regelmäßige Kontrollen und Prophylaxe reduzieren Karies. Schäden können frühzeitig erkannt und korrigiert werden", so Zimmer. Und doch kann es auch bei gewissenhafter Zahnpflege zu Löchern oder Fehlstellungen kommen und die Behandlung durch Zahnarzt oder Kieferorthopäden nötig werden. Laut Zimmer steigt die Anzahl der kieferorthopädischen Behandlungen bei Kindern zurzeit sogar an. Quelle: DZW

Rauchen fördert die Entstehung von Rheumatoider Arthritis
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Zigarettenrauch verändert das Immunsystem durch Bindung des Nikotins an Zellrezeptoren.

Rauchen erhöht das Risiko an Rheumatoider Arthritis zu erkranken. Aber auch andere äußere Enflüsse spielen neben genetischen Faktoren eine große Rolle bei der Entstehung der Autoimmunerkrankung. Erkenntnisse über die unterschiedlichen Auslöser und molekularen Mechanismen, die an der Entstehung der Rheumatoiden Arthritis beteiligt sind, fördern die Entwicklungneuer effektiver Therapien.

Bei der Rheumatoiden Arthritis greifen Immunzellen den eigenen Körper an. Sie entsteht durch ein komplexes Wechselspiel zwischen genetischen Faktoren, Umwelteinflüssen und Infekten. Schmerzen und Schwellungen an den Fingergelenken sind häufig erste Anzeichen der Krankheit. Die zugrunde liegende Entzündung kann Schäden am Knochen- und Gelenksystem und im weiteren Verlauf auch verschiedene Organstörungen verursachen. Anhand von genetischen Untersuchungen konnten Wissenschaftler nachweisen, dass nicht allein die genetische Veranlagung Einfluss auf die Entstehung der Rheumatoiden Arthritis nimmt. Auch Infekte, Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) und Eppstein-Barr-Virus oder Lebensgewohnheiten wie Rauchen können das Risiko erhöhen, an Rheumatoider Arthritis zu erkranken. Experimentelle Untersuchungen haben ergeben, dass Zigarettenrauch das Immunsystem verändert. Nikotin bindet sich an spezifische Rezeptoren auf der Oberfläche von Immunzellen und kann diese zum Teil aktivieren. Außerdem kann der Zigarettenrauch eine Reaktion auslösen, die körpereigene Eiweiße verändert. Diese Eiweiße werden dann vom Immunsystem als körperfremd angesehen und attackiert. (Quelle: Die Zahnarztwoche 15/12)

Homocystein ist ähnlicher Risikofaktor wie Rauchen
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Schon seit einigen Jahren weisen Wissenschaftler darauf hin, dass dem Herz-Kreislauf-System und insbesondere den Blutgefäßen Gefahr nicht nur von zu hohen Cholesterin- und Fettwerten sowie dem Tabakrauchen droht. Das Risiko für eine Arterienverkalkung, Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt gleichermaßen, wenn im Blut zu viel Homocystein zirkuliert.
Doch die Appelle, den Homocystein-Spiegel spätestens ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig kontrollieren zu lassen, sind bislang erfolglos geblieben. Ein wichtiger Grund für die mangelhafte Nutzung der Homocystein-Bestimmung mag sein, dass die Kosten dafür meist nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.
Homocystein ist zwar eine schwefelhaltige Aminosäure, die zwar bei jedem Menschen als normales Zwischenprodukt im Stoffwechsel entsteht, die aber auch als hochpotentes Zellgift gilt. Schaden richtet Homocystein vor allem an den empfindlichen Wänden der Blutgefäße an, weil es dort oxidative Stressbelastungen vermittelt. Dadurch können Entzündungsreaktionen in Gang gesetzt und die Blutgerinnungsneigung verstärkt werden. Beides sind Faktoren, die auf lange Sicht die gefürchteten Arteriosklerose und damit Herzinfarkt und Schlaganfall fördern.
Unter normalen Bedingungen wird Homocystein im Körper rasch ab- oder umgebaut und so unschädlich gemacht. Für die zügige Entgiftung sorgen vor allem drei Mikronährstoffe: Folsäure (Vitamin B9), Vitamin B12 und Vitamin B6. Bereits im Jahr 2007 hatte das deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke hierzu eine Untersuchung mit fast 1.000 Personen durchgeführt. Das Ergebnis: Menschen, die schlechter mit den Vitaminen Folsäure und B12 versorgt waren, hatten ein mehr als doppelt so hohes Risiko für einen Schlaganfall als jene Studienteilnehmer, bei denen man hohe Folsäure- und B12-Werte gemessen hatte.
Klappt die Versorgung mit diesen B-Vitaminen also nicht optimal, steigt der Homocystein-Spiegel im Blut an - und damit auch das Arteriosklerose-Risiko. Als ungefährlich gelten Homocysteinwerte unter zehn bis zwölf Mikromol/Liter im Blutplasma. Schon eine Erhöhung um nur fünf Mikromol/Liter steigert das Risiko für Gefäßerkrankungen bei Männern um 60 Prozent, bei Frauen sogar um 80 Prozent.
Grundsätzlich nimmt die Homocystein-Konzentration im Blut mit dem Lebensalter zu. Eine Ursache ist vermutlich, dass bei älteren Menschen häufig die Aufnahme des Vitamins B12 durch Magen-Darmerkrankungen nicht mehr ausreichend gut funktioniert. Darüber hinaus gilt die Versorgung der Bundesbürger mit Folsäure allgemein als unzureichend. Teilweise liegt dies an einer nicht ausgewogenen Ernährung mit einem zu geringen Anteil an grünem Blattgemüse und frischem Obst, teilweise aber auch daran, dass die Folsäure sehr hitze- und lichtempfindlich ist. Große Mengen des Vitamins gehen daher schon beim Transport, der Lagerung und beim Erhitzen der Lebensmittel verloren.

Regelmäßige Kontrolle wird empfohlen.

Insbesondere Menschen mit schon bekannten Gefäßerkrankungen wird empfohlen, ihren Homocystein-Spiegel von einem Arzt bestimmen zu lassen. Werden dabei überhöhte Werte festgestellt, raten Experten zu einer Vitamin-Behandlung, denn nicht immer ist ein Ausgleich allein über die Ernährung möglich. Forscher der Universität Jena konnten schon vor einigen Jahren nachweisen, dass beispielsweise die als Arzneimittel zugelassene Vitaminkombination Medyn forte, die sich aus hochkonzentrierter Folsäure, Vitamin B6 und B12 zusammensetzt, einen erhöhten Homocysteinspiegelwieder wirksam senken und somit Gefäßerkrankungen vorbeugen kann.
Noch günstiger wäre es natürlich, es gar nicht erst zu Gefäßschädigungen durch Homocystein kommen zu lassen. Neben einer frühzeitigen und lebenslangen Verbesserung der Vitaminversorgung gehört dazu auch, den Genuß von tierischen Fetten einzuschränken, auf das Rauchen zu verzichten und sich regelmäßig durch leichte sportliche Aktivitäten etwas Bewegung zu verschaffen.

Download der Broschüre Risiko Homocystein des Deutschen Grünen Kreuzes hier klicken

Kaugummi kann Schuld sein
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Bei Patienten mit Darmproblemen, chronischen Durchfall und deutlichem Gewichtsverlust sollte auch an Sorbit gedacht werden, wie ein Fall aus Berlin zeigte.

Die 21-jährige Patientin litt seit acht Monaten an Diarrhö und diffusen Bauchschmerzen. Vier bis zwölfmal pro Tag hatte sie wässrigen Stuhlgang.
Zu diesem Zeitpunkt wog sie 40,8 Kilogramm bei einem BMI von 16,6. Das Labor ergab eine Hypoalbuminämie , die weiteren Parameter waren normal. Koloskopie und Gastroskopie zeigten keinen Befund.
Auffällig dagegen war die tägliche Stuhlmenge von bis zu 1900 Gramm pro Tag. Die Elektrolyt-Analyse lenkte schließlich den Verdacht auf osmotisch wirkende Laxanzien. Bei einer genauen Befragung nach den Ernährungsgewohnheiten stellte sich heraus, dass die jungs Frau große Mengen zuckerfreien Kaugummi kaute und damit auf eine tägliche Sorbit-Dosis von 18 bis 20 Gramm kam.
Nachdem sie völlig auf Sorbit-haltige Lebensmittel und Süßigkeiten verzichtete, klang die Diarrhö ab. Nach einem Jahr war ihr Stuhlgang immer noch normal und sie hatte sieben Kilogramm zugenommen, schreibt die Praxis Depesche.

Sorbithaltige Süßigkeiten sind in den westlichen Ländern beliebt, da sie weniger Kalorien haben und vermutlich seltener Karies verursachen als zuckerhaltige. Oft ist den Konsumenten der abführende Effekt nicht bewusst und sie glauben an gastrointestinale Probleme.
(Quelle: zm 98, Nr.22, 16.11.2008)

Ultraschall sagt Erfolg von Zahnimplantaten voraus
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Mit einem neuen Ultraschalltest könnten Ärzte zukünftig die Qualität des Kieferknochens prüfen, um den Erfolg einer Zahnimplantation vorherzusagen.

Dies zeigen aktuelle tierexperimentielle Untersuchungen anhand großer Treffsicherheit. Die Deutsche Gesellschaft Ultraschall in der Medizin (DEGUM) bewertet das Verfahren als viel versprechenden Ansatz für die kieferchirurgische Praxis.

Ob künstliche Zähne sich langfristig im Kiefer verankern lassen, hängt vor allem vom Zustand des Knochens ab: Im vorderen Bereich des Unterkiefers sind die Bedingungen meist ideal. Doch im Oberkiefer ist der Knochen von Natur aus weniger dicht.
Ob hier ein Implantat hält, spürt der Zahnarzt oft erst beim Bohren oder wenn er das Gewinde für das Implantat in den Knochen schneidet.
Und auch dieser Eindruck kann trügen: „Es fehlt eine verlässliche Methode, um schon vor dem zahnärztlichen Eingriff den Erfolg einer Zahnimplantation vorherzusagen", sagt Professor Dr. med. Dr. med. dent. Robert Sader von der Klinik für Kiefer und Plastische Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt.
Eine Lösung bietet laut DEGUM die Bestimmung der Dichte des Knochens mittels Ultraschall. Denn die Ausbreitung von Ultraschallwellen im Knochengewebe hängt von dessen Dichte ab: Je stabiler der Knochen, desto schneller durchdringen ihn die Wellen. In der Diagnostik der Osteoporose wird diese Messung der Ultraschall-Transmissionsgeschwindigkeit (UTG) bereits mit Erfolg eingesetzt.

Karies durch Süßes aus Nuckelflasche
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Kinderzahnärzte sehen im Dauernuckeln an Trinkflaschen oder Lerntassen die Hauptursache frühkindlicher Karies.
„ Frühkindliche Karies kann zu schwerwiegenden Entwicklungsstörungen in verschiedenen Bereichen führen", sagte der Leiter der Abteilung Kinderzahnheilkunde des Universitätsklinikums Dresden, Professor Norbert Krämer.

Unbehandelt könne es zur „regelwidrigen Kiefer-Entwicklung" kommen, die Auswirkungen auf Ernährungsverhalten und Sprachentwicklung habe.
Mit einem Kinospot, Plakaten und Aufklebern unter dem Slogan „Zuckerfrei!" werden Eltern davor gewarnt, Kindern gesüßte Getränke in Nuckelflaschen zu geben. Laut der Aufklärungs-kampagne des sächsischen Gesundheitsministeriums und der Landesarbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege sollte man ab dem ersten Geburtstag - wenn die Kinder Zähne haben – auf Getränke mit Zucker und Muttermilch verzichten. Auch sie enthalte den für Zähne schädlichen Milchzucker. Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass mehr als ein Viertel der Dreijährigen in Deutschland unter frühkindlicher Karies leidet.

Handy als Ursache von Hand- und Gesicht-Ekzem
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Nickel ist das wichtigste Kontaktallergen. Die „Nickel-Direktive" der EU von 1994 sollte die Betroffenen vor direktem und anhaltendem Kontakt der Haut mit nickelhaltigen Produkten schützen. An Handys hatte man dabei nicht gedacht.

Ein 19jähriges Mädchen kam mit einer ausgeprägten Dermatitis beider Hände und Unterarme, am Na bel und an der rechten Wange vor dem Ohr in die Praxis. Die Form dieses Ekzems entsprach ihrem Mobiltelefon. Die junge Frau benutzte ihr Handy nur am rechten Ohr. Man empfahl ihr, öfter die Seite zu wechseln.
Beim nächsten Termin fand sich auch auf der linken Wange ein Ekzem, das dieselbe Form aufwies wie das zuvor beschriebene. Der Patchtest ergab eine Nickel-Allergie. Der Dimethylglyoxim-Test an zwei verschiedenen Stellen der Handyoberfläche bestätigte eine signifikante Nickel-Freisetzung. Das Mobiltelefon wurde durch ein anderes ohne Metallkomponente ersetzt.
Die Hersteller von Mobiltelefonen sollten auf das Problem von Nickel-Allergien in diesem Zusammenhang aufmerksam gemacht werden, so die Derma-Depesche 08/07.

Vitamine und ihr Einfluss auf die Entstehung von Mundhöhlenkrebs
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Die aktuelle Ausgabe des international Joumal of Cancer berichtet unter anderem über einen verkürzten Enzymrezeptor, der die krebsartige Transformation von Zellen blockiert Ein zweites Thema des Hefts sind Vitamine und deren Einfluss speziell auf Mundhöhlenkrebs. In einer dritten Studie kontrollierten die Autoren den Erfolg einer Immuntherapie gegen Krebs mit Hilfe von markierten dendritischen Zellen.

Das Protein Ras ist eine zentrale Schaltstelle für die Regulation der Signalübertragung und des Zeltwachstums. In vielen Tumoren treten Mutationen in diesem Signalprotein auf. Der genaue Mechanismus der Ras-bedingten Krebsentstehung ist jedoch noch nicht bekannt. Bodil Bjorndal und Kollegen von der norwegischen Universität Bergen identifizierten einen Faktor, der Zellen, die mutiertes Ras enthalten, vor der Entartung zu Krebs bewahrt: eine verkürzte Form des Enzym-Rezeptors Rackl. Möglicherweise verhindert Rackl, dass die Proteinkinase C, eine weitere Komponente der Ras-Signalübertragung, das Signal weiterleitet. Rackl scheint somit eine Schlüsselfunktion im Ras-vermittelten Signalweg zu haben .
Tabak löst oxidative Schäden der DNA aus und ist dadurch der bedeutendste Risikofaktor für Mundhöhlenkrebs. Die Vitamine A, C und E sowie Karotinoide, die in Form von Früchten und Gemüse konsumiert werden, wirken antioxidativ. Nancy Nairi Maserejian und Kollegen überprüften, welche Effekte diese in der Nahrung vorkommenden Vitamine in Kombination mit Tabakkonsum auf die Entstehung von Mundhöhlenkrebs haben.
Auch die Wirkung von Vitaminen, die als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, wurden mit einbezogen. Im Rahmen einer Studie an 42.340 Männern zwischen 1986 und 2002 wirkte in Nahrungsmitteln enthaltenes, nicht aber nahrungsergänzendes Vitamin C in 50 Prozent der Fälle der Mundhöhlenkrebs-Entwicklung entgegen.

Alpha-Karotin und Beta-Cryptoxanthin wirkten sowohl in Formvon Nahrungsmitteln, als auch in Nah rungsergänzungsmitteln vorbeugend gegen Mundhöhlenkrebs. Vitamin E und Beta-Karotinoide hingegen verstärkten das Vorkommen von Mundhöhlenkrebs, besonders dann, wenn Raucher die Vitamine in Formvon Nahrungsergänzungsmitteln konsumierten
[Maserejian, N. etal.: Prospective Studyof vitamins C, E and A and carotinoids and the risk of oral premalignant lesions in men,lnternational Journal of Cancer, Vol.120 (5): 970-977, 2007].

Zahnschäden durch Piercings können teuer werden!
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Wer sich eine Tätowierung oder ein Piercing hat stechen lassen oder wer sich für eine Schönheitsoperation entschieden hat, der muss die mit dem Gesundheitsrisiko verbundenen Kosten bald selbst tragen. Einer der Eckpunkte der geplanten Gesundheitsreform der Großen Koalition, die das Kabinett bereits gebilligt hat, besagt, dass die Krankenkassen die Folgekosten von kosmetischen Eingriffen - etwa bei Komplikationen - nicht mehr übernehmen sollen.

Das sei im Prinzip richtig, sagte dieVizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW), Professorin Margita Flügel, in der Praxis aber nur schwer durchzusetzen. Es fehle die klare Abgrenzung, was wirklich Folge eines derartigen Eingriffs sei, etwa bei einer nachfolgenden Hepatitis-Infektion.

Daher rät die DGPW dazu, sich vor einem solchen Eingriff unbedingtvon einem kompetenten Arzt beraten zu lassen. „Die Patienten sollten unbedingt einen Mediziner fragen, der sich bei einer der renommierten Fachgesellschaften hat fortbilden lassen", betonte Professor Dr. Peter Vogt, Direktor der Abteilung Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Generalsekretär der DGPW, Mitte August auf einer Pressekonferenz in der MHH.

Folgekosten bei mehr als 50 Millionen Euro

Das Bundesgesundheitsministerium hatte die Folgekosten (und damit das Einsparpotenzial für das Gesundheitssystem) auf 50 Millionen Euro geschätzt. Diese Summe sei aber viel zu niedrig gegriffen, sagte Professor Dr. Dr. NilsClaudius Gellrich, Direktor der MHH-Abteilung Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgie und Mitglied des Beirats der DGPW.

„Denken Sie nur an die Folgeschäden, die Piercings im Mundbereich an den Zähnen verursachen", gab er ein Beispiel. Professor Dr. Rolf Winter, Direktor der MHH-Abteilung Augenheilkunde, nannte als Beispiel falsch ausgeführte Lidkorrekturen, die zu erheblichen Schädigungen des Auges führen können.

Laut Zahlen der Fachgesellschaften werden allein im Deutschland im Bereich der Plastischen Chirurgie eine Million Operationen pro Jahr durchgeführt 150.000 Eingriffe im Gesicht, 160.000 an der Brust, 140.000 am restlichen Körperstamm und 210.000 an den Extremitäten.
Die Eingriffe reichen dabei von der Korrektur abstehender Ohren über Gesichtsimplantate und Faltenglättungen bis zu Laserbehandlung und Unterspritzungen.

Der regelmäßige Zahnarztbesuch
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Wohl jeder möchte sein strahlendes Lächeln behalten, und das möglichst ein Leben lang. Wer deshalb ein Bonusheft führt und regelmäßig zum Zahnarzt geht, kann zusätzlich manchen Euro sparen! Mit dem regelmäßigen Gang zum Zahnarzt erreicht man bei geringem Aufwand viel für die Zahn- und Mundgesundheit.
Mancher schiebt den Termin dann aber doch ganz gerne vor sich her. Hoffentlich gehören Sie nicht auch dazu! Schauen Sie lieber noch einmal in Ihrem Bonusheft nach und fragen Ihre Familienangehörigen, wann sie das letzte Mal beim Zahnarzt waren.

Das Bonusheft soll daran erinnern, dass Sie wieder einen Vorsorgetermin vereinbaren müssen. Bei der wichtigen Kontrolluntersuchung können eventuelle erste leichtere Erkrankungen früh erkannt und dementsprechend mit relativ geringem Aufwand behandelt werden. Wenn doch einmal eine Krone oder Zahnersatz (eine Brücke oder eine Prothese) notwendig wird, belohnt die Krankenkasse diejenigen, die die Kontrolluntersuchung regelmäßig wahrgenommen haben: Der Festzuschuss zum Zahnersatz erhöht sich beträchtlich.

Festzuschuss plus 20 Prozent Bonus!

Das Bonusheft ist entscheidend.
Können Sie nachweisen, dass Sie in den vergangenen fünf Jahren jährlich (sind Sie unter 18: halbjährlich) beim Zahnarzt waren, erhöht sich die Zuzahlung der Krankenkasse um 20 Prozent, können Sie sogar regelmäßige Zahnarztbesuche in den vergangenen zehn Jahren belegen, erhalten Sie einen um 30 Prozent höheren Festzuschuss!

Festzuschuss plus 30 Prozent Bonus!

Ein Beispiel:
Ein fehlender Backenzahn soll durch eine Brücke ersetzt werden. Der Festzuschuss liegt bei beispielsweise 350 €. Der gleiche Betrag wäre dann übrigens auch 2005 für eine Brücke erstattet worden. Belegt das Bonusheft den Zahnarztbesuch über fünf Jahre, liegt der erhöhte Festzuschuss bei 420 €, sind zehn Jahre belegt, zahlt die Krankenkasse sogar 455 €. Noch mehr für die Zahngesundheit tun! Um den Bonus zu erhalten, müssen Sie nur einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen und regelmäßige Zahnpflege nachweisen. Fehlt allerdings für ein Jahr der Beleg, geht der Bonus verloren!
Eine strenge Regelung?
Nein!
Denn Experten empfehlen, mindestens zweimal im Jahr zum Zahnarzt zu gehen. Legen Sie die für Sie passenden Zeitabstände gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt fest.
Übrigens: Eine Praxisgebühr wird auch bei zwei reinen Kontrolluntersuchungen im Jahr nicht erhoben!

Quecksilberbelastung kann zur Alzheimer-Erkrankung führen
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Quecksilberbelastung kann zur Alzheimer-Erkrankung führen!!!

In einer aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichung kommen Forscher des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg zu dem Ergebnis, dass Quecksilber eine ursächliche Bedeutung bei der Alzheimer-Erkrankung zukommen kann.

Die Freiburger Ärzte am Uni Zentrum Naturheilkunde Freiburg können nun anhand einer Blutmessung einen der möglichen Risikofaktoren bestimmen.
„ Das bedeutet, dass besondere Risikogruppen Quecksilber, beispielsweise aus Amalgamfüllungen, meiden sollten", so Dr. med. Johannes Haumann, Leiter des Uni-Zentrums Naturheilkunde Freiburg.

Von der Alzheimer-Erkrankung sind heute fast 50 Prozent der über 85-jährigen Personen in Industrieländern betroffen, bis 2050 wird insgesamt mit einer Vervierfachung gerechnet, was zu weiteren erheblichen Belastungen im Gesundheitssystem führen wird.
Frühere Arbeiten hatten ergeben, dass nicht das Alter die Ursache der Erkrankung ist, sondern nur eine Bedingung.

Kügelchen gegen empfindliche Zähne
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Für Menschen, die an überempfindlichen Zähnen leiden, soll es bald hochtechnologische Hilfe geben:

Britische Wissenschaftler wollen das Zahnbein mit Nanokügelchen verstärken und so den Schmerz stoppen.

Winzige Kügelchen aus einem Material namens Hydroxylapatit könnten Schluss machen mit schmerzempfindlichen Zähnen: Die Nanoteilchen sollen die winzigen Löcher im Zahnbein, dem sogenannten Dentin, verschließen und damit die Zähne unempfindlicher gegen Kälte, Hitze und verschiedene Chemikalien machen. Über ihre Idee berichteten Jonathan Earl und seine Kollegen von der University of Leeds auf einer Konferenz von Nanowissenschaftlern in der britischen Stadt.

Zähne werden überempfindlich, wenn das normalerweise vom Zahnschmelz bedeckte Zahnbein offen liegt. Es besteht aus winzigen, flüssigkeitsgefüllten Kanälchen, die vom Nervenende im Zentrum des Zahns nach außen führen. Kommen diese Kanäle mit Hitze, Kälte, Süßem oder auch Saurem in Kontakt, bewegt sich die Flüssigkeit und reizt dabei den Nerv. Die Folge ist ein scharfer, stechender Schmerz. Earl und seine Kollegen haben nun jedoch eine elegantere Lösung entdeckt: Sie stellten fest, dass Kügelchen im Nanomaßstab die Löcher weit besser und effektiver verstopfen können als die Fluoridbehandlung. Dadurch wird der Flüssigkeitsfluss in den Kanälen reduziert und die Schmerzen verschwinden.

Lediglich die Herstellung der Nanokügelchen muss noch optimiert werden, berichteten die Forscher. Durch eine Veränderung des pH-Wertes bei der Produktion gelang es ihnen bereits, statt der sonst entstehenden stäbchenförmigen Kristalle rundere, kleinere Partikel zu erhalten, die aber bislang noch zu groß für die Zahnbehandlung sind.

Eltern müssen Kinderzähne nachputzen
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Erst Schulkinder sind zu effektiver Zahnpflege fähig!

Eltern müssen Kinderzähne nachputzen!

Kinder im Kindergartenalter sind besonders stolz, wenn sie sich schon selbstständig die Zähne putzen können. Doch Eltern sollten sich dabei nicht in falscher Sicherheit wiegen.

Denn in diesem Alter sind die motorischen Fähigkeiten der Kinder noch nicht so ausgeprägt, dass ein effektives Zähneputzen möglich ist,

Allgemein gilt, dass Kinder erst dann die Zähne richtig reinigen können, wenn sie zum Beispiel flüssig schreiben können, das heißt, ab dem zweiten bis dritten Schuljahr. Deshalb müssen Eltern die Zähne „nachpflegen", indem sie abends alle Zähne ihres Kindes von allen Seiten säubern. Dabei ist es unerheblich, wirklich zeitlich „nach" dem Kind zu putzen. Die Zähne können auch zuerst vom Erwachsenen gesäubert werden.

Schon im Kleinkindalter wollen die Kinder selbst putzen, denn Zähneputzen ist (dann noch) interessant und macht Spaß, vor allem mit Kinderzahnpasta und Kinderzahnbürste. Dass die bisherigen Aufforderungen an die Eltern zum Nachputzen sowenig fruchten, mag daran liegen, dass die Erwachsenen nicht wissen, wie sie dies am besten tun sollen. Daher sollten sich die Eltern dies in der Zahnarztpraxis zeigen lassen. Das richtige Handhaben der Zahnbürste in einem fremden Mund ist nicht so einfach und muss genauso geübt werden wie das Putzen der eigenen Zähne. Bis zum zweiten Geburtstag ist es ausreichend, einmal täglich zu putzen, danach steht die Reinigung der Zähne mindestens zweimal täglich an.

Neue Kariesbehandlung
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Bohren muss nicht mehr sein! Neue Kariesbehandlung!

Japanische Forscher haben einen künstlichen Zahnschmelz entwickelt, mit dem sich kleine Löcher ohne die herkömmliche Prozedur füllen lassen.

Damit könnten Bohrgeräusche im Wartezimmer des Zahnarztes bald der Vergangenheit angehören.

Forscher des Dental Institute in Tokio berichten dass sich mit der weißen Paste schnell kleine Löcher reparieren lassen. Chemisch und strukturell ähnle sie dem natürlichen Zahnschmelz. Durch sogenanntes nanokristallines Wachstum fügt sich die künstliche Schmelzmasse optimal in den natürlichen Zahnschmelz ein. Nach 15 Minuten schließen sich bereits kleinere Lücken in der Oberfläche des Zahnes.

Bislang wurden Schadstellen im Zahn ausgebohrt und dann mit künstlichen Substanzen (zB.: Amalgam) gefüllt. Bei der Behandlung mit der Paste könne vermieden werden dass gesunde Zahnsubstanz entfernt werden muss.

Die künstliche Schmelzmasse bewirke außerdem einen langwirkenden Schutz vor Karies durch eine Stärkung der natürlichen Schmelzschicht.

Deutsche müssen mehr trinken
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Weniger als zwei Liter ist gesundheitsschädlich! Deutsche müssen mehr trinken!

Etwa die Hälfte der Bundesbürger (51 Prozent) trinken täglich weniger als zwei Liter Flüssigkeit und gefährden damit langfristig ihre Gesundheit.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Emnid Umfrage unter bundesweit 2 000 Menschen, die die Essener Betriebskrankenkasse ktp in Auftrag gegeben hat.

Frauen seien stärker betroffen als Männer, berichtete die ktp BKK: Während 56 Prozent der Männer angaben, mehr als zwei Liter täglich zu trinken, waren dies bei den Frauen nur 42 Prozent.

Je älter die Menschen werden, desto weniger trinken sie der Umfrage zufolge. 52 Prozent der 14- bis 29-Jährigen gaben einen Konsum von mehr als zwei Litern an, dagegen waren es bei den Senioren über 60 Jahren nur noch 44 Prozent.

Menschen, die dauerhaft zu wenig trinken, riskieren ernsthafte Erkrankungen wie Nierensteine und Thrombosen.

Alcopops, Limo und Co.
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Zahnhartsubstanzdefekte durch säurehaltige Getränke !!!

Alcopops sind inzwischen als Einstiegsdroge in die Kritik geraten, sollen hier aber als „saure Sünde" nicht wegen des Alkoholgehalts, sondern wegen ihres Säuregehaltes und damit der Erosionsgefahr genauer unter die Lupe genommen werden.

Der Verlust der Zahnhartsubstanz als Folge geänderter Konsumgewohnheiten gewinnt im zunehmenden Maß an Bedeutung.
Durch die Umstellung des Lebensmittelangebotes in den letzten 30 Jahren hat das Phänomen der dentalen Erosion an gesunder Zahnhartsubstanz sowohl hinsichtlich prophylaktischer Maßnahmen als auch des restaurativen Bedarfes erheblich an Bedeutung gewonnen.
Zu den Mundgesundheitszielen für Deutschland bis zum Jahre 2020 zählt folglich auch eine verstärkte Ernährungsberatung durch den Zahnarzt, um eine deutliche Reduzierung des Zuckerverzehrs mit Verringerung der Prävalenz früh auftretender Karies zu erreichen sowie spätere erosive Zahnhartsubstanzdefekte durch den vermehrten Konsum von Softdrinks zu vermeiden.

Moderne Getränke: Softdrinks und Alcopops.

In den letzten Jahrzehnten ist es nahezu zu einer Verdoppelung des Pro-Kopf-Verbrauchs von Softdrinks (Limonaden, coffeinhaltige Erfrischungsgetränke, kohlensäurehaltige Fruchtsaftmischungen) gekommen, mit einem heutigen geschätzten Pro-KopfVerbrauch von etwa 40 Litern/Jahr.

Neben diesen Getränken haben in den letzten Jahren alkoholische Erfrischungsgetränke (Alcopops) gerade bei Jugendlichen einen hohen Beliebtheitsgrad errungen. Zur Geschmacksverstärkung wurden vielen Softdrinks und Alcopops säurehaltige Zusätze wie Zitronensäure, Phosphorsäure, Ascorbinsäure, Kohlensäure oder auch Weinsäure beigefügt, so dass die pH-Werte der Softdrinks in der Regel zwischen 2,4 und 4,0 liegen und die pH-Werte der Alcopops zwischen 2,2 und 3,7 liegen. Der versteckte Alkoholgehalt der Alcopops macht diese Getränke als „Einstiegsdroge" für den Alkoholkonsum gerade bei jugendlichen sehr gefährlich.

In zahlreichen klinischen Studien sind die erosiven Eigenschaften verschiedener Nahrungsmittel und Getränke belegt worden. Die Anzahl der Zahnhartdefekte weist heute eine steigende Tendenz auf, da es insbesondere in den letzten zehn Jahren zu einer enormen Umsatzsteigerung von Limonaden, kohlensäurehaltigen Getränken und entsprechenden Diätgetränken gekommen ist.

Neue Zähne aus Stammzellen
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Medizinische Sensation: Neue Zähne aus Stammzellen!

Britische Forscher haben in Tier­versuchen nachgewiesen, dass sie mit Hilfe von Stammzellen neue Zähne züchten können.

Der "entscheidende Vorteil" bei dieser Vorgehensweise sei, "dass ein Lebendiger Zahn das umliegende Gewebe sehr viel besser erhalten kann als eine künstliche Prothese", zitiert die britische Rundfunkanstalt BBC den Genforscher Prof. Dr. Paul Sharpe (King's College London, England).

Bei der Methode wird in den Kiefer eine eigens dafür programmierte Stammzelle eingepflanzt, aus der sich darin ein Zahn entwickelt. Den Angaben zufolge dauert dies etwa zwei Monate. Bevor die Technik vermarktet werden kann, brauchen die Forscher dem Bericht zufolge noch mindestens fünf Jahre. Ein nachgezüchteter echter Zahn würde demnach nicht mehr kosten als ein künstlicher Zahn.

Sharpe und seine Mitarbeiter vom Zahnmedizinischen Institut des King's College in London haben für ihre Entdeckung 500.000 Pfund (rund 750.000 Euro) erhalten. Weitere Informationen: www.kcl.ac.u

Soft-Drinks schaden Ihren Zähnen
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Soft-Drinks schaden Zähnen !!!

Zähne stehen Säureattacken von Cola und Orangen-Saft hilflos gegenüber.

Zu diesem Schluss kamen jetzt Materialwissenschaftler der Universität Jena. Prof. Dr. Klaus Jandt: "Durch regelmäßigen starken Konsum solcher Soft-Drinks wird die Struktur des Zahnschmelzes nach und nach so geschwächt, dass er erweicht und schließlich kleine Teile herausbrechen." Für die Studie wurden Zahnschmelzproben aus extrahierten Backenzähnen in kleine Stücke geschnitten und in eine Trägerzahnspange eingesetzt.

Diese Spange wurde von einem Probanden getragen, der dann Wasser, Orangensaft und eine Zitronen­säurelösung, deren Säuregehalt dem bekannter Soft-Drinks entspricht, trank. Nach dem Konsum eines Viertelliters des jeweiligen Getränks, wurde mit dem so genannten Nanoindenter (einer hauchdünnen Metallspitze) die Zahnschmelzerweichung gemessen.
Ein viertel Liter Orangensaft bewirkte bereits eine deutliche Erweichung an den Zähnen. Nur Wasser zeigte keinen erosiven Effekt.

"Wichtiger Faktor für die Tiefe der Erosion ist der pH-Wert des Getränkes und wie häufig man diese sauren Soft-Drinks konsumiert, erklärt Jandt. "Zahnfreundlichere Softdrinks könnten Kalzium enthalten, das nachweislich zum Aufbau der Zähne beiträgt."

Ohne Röntgenstrahlung Löcher im Zahn erkennen
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Neues Verfahren zur Untersuchung von Zähnen !

Kanadische Wissenschaftler haben ein neues Verfahren zur Untersuchung von Zähnen entwickelt, das mit Laserlicht anstelle stelle von Röntgenstrahlen arbeitet.

Der Zahn wird mittels infrarotem Laserlicht aufgeheizt und strahlt dadurch selbst Infrarotlicht aus. So wird das Innere eines Zahns bis zu einer Tiefe von fünf Millimetern abgebildet und Löcher in ihrer Entstehungsphase aufgespürt.
Die Wissenschaftler von der Universität von Toronto benutzten für ihre Experimente einen gewöhnlichen Halbleiterlaser, der Licht im infraroten Bereich des Spektrums mit einer Wellenlänge unterhalb eines Mikrometers aussandte. Dieses Infrarotlicht kann die äußeren Schichten des Zahnschmelzes durchdringen und den Zahn somit aufheizen.
Das von dem erwärmten Zahn ausgestrahlte Infrarotlicht wird dann von einer Computersoftware zu einem Bild verarbeitet. Die Stärke des Laserstrahls wird zudem mit einem Verstärker moduliert.

Die großen Modulationsfrequenzen von ungefähr 700 Hertz eignen sich besonders gut zum Aufspüren von Rissen in der Oberfläche des Zahns. Die kleineren Frequenzen im Bereich von wenigen Hertz machen Lücken im Zahninnern sichtbar.

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letzte Aktualisierung am 19.09.2017 durch CrossMedia Werbeservice